Ernst-Bloch-Chor    25.05.    20:00

Der Ernst-Bloch-Chor aus Tübingen geht im 31. Jahr seines Bestehens auf Konzertreise in den Norden der Republik. Nach Hannover und Hamburg gastiert der Chor in Lübeck.

Unruhe und Wachtraum – ein utopisches Konzert

Mit zentralen Begriffen aus Blochs Philosophie über die Utopie hat der Chor sein neuestes Programm überschrie­ben: Schon immer sehnen sich Menschen nach einer besseren, gerechteren Welt und so geht es um große Aufbrüche, gesellschaftliche Veränderungen und ge­schichtliche Manifestationen utopischer Gedanken, aber auch um alltägliche, konkrete Utopien jeder/s Einzelnen.

Ein großer Teil der Lieder besteht aus neuen Texten und Kompositionen, die speziell für dieses Programm geschrie­ben wurden. Chorleiterin Anne Tübinger gestaltete komplexe Vertonungen und experimen­telle Klangräume zu Bloch-Texten. Befreundete Musiker wie Bernhard Mohl vertonten Texte von Chormitgliedern, Jakob Nacken und Dieter Koller schufen Liedtexte für das Programm.

Karten unter:     www.ernst-bloch-chor.de   

 

Pressestimmen:

Die unmittelbare Verbundenheit von Melodie, Harmonie, Text und Aussage, teils in tonmalerischer Manier, zog sich durch das gesamte Programm. Hinzu kamen die wirksamen Choreografien der Sängerinnen und Sänger in ihren bunten Hemden – immer wieder wechselten sie ihre Positionen, traten auf das Publikum zu, formierten sich zu einer militärisch anmutenden Truppe oder trugen schwarze Handschuhe...   

Die außerordentlich klare und spitze Artikulation der Sängerinnen und Sänger, auch in rasend schnell gesungenen Passagen, die affektvollen Melodien und die darin transportierten Botschaften wirkten mindestens ebenso stark. 

Tribold, Schwäbische Tagblatt

Stimmgewaltig, in stilistischer Vielseitigkeit, mit Dramatik und Leidenschaft, Liebe und Impetus präsentierte der Chor teilweise im Wechsel von Männer- und Frauenstimmen hoffnungsvolle Ansätze zu gelungener Solidarität, Frieden und der Befreiung der Menschen aus politischen und ökonomischen Zwängen, sang in perfekt homogener Einheit mit eindrucksvoller Breite an Ausdruckmöglichkeiten sanft und doch voll tönend ...                      

Antonia Lezerkoss, Hohenzollerische Zeitung

Anne Tübinger dirigiert straff und konzentriert, ohne viel Aufhebens, beiläufig, aber bestimmt und bringt den Chor dazu, eine Spannung zu halten, die in der Lage ist, die Grenzen zwischen dem weltmusikalischen Wohlklang eines israelischen Volksliedes und dem Gute-Laune-Sound einer Fernsehshow auszuloten …

Andrea Bachmann, Schwäbisches Tagblatt